Foto: Lentia-Verlag.at

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Ort der Erinnerung an NS-Zwangsarbeit

Durch Sammelklagen bezüglich Entschädigungen für Zwangsarbeit in der NS-Zeit entstand ein massiver Druck auf österreichische Unternehmen, insbesondere die voestalpine als Nachfolgerin eines NS-Unternehmens. Ziel des Projekts "NS-Zwangsarbeit am Standort Linz der 'Reichswerke Hermann Göring AG Berlin' 1938-1945" (Projektverantwortlicher an der Universität Wien: Oliver Rathkolb, Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät) war es, das Thema Zwangsarbeit im Nationalsozialismus wissenschaftshistorisch aufzubereiten, mit spezifischem Fokus auf die Firmengeschichte der heutigen voestalpine. Eines der Ergebnisse ist eine Dauerausstellung zum Thema Zwangsarbeit, angesiedelt beim Unternehmen. Weiterlesen

Foto: Pixabay / Foxy

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Zahlen Sie Ihre Steuern - und wenn ja, warum?

Es besteht eine gewisse Tradition dahingehend, dass SteuerzahlerInnen von Seiten der Finanz als "Untertanen" angesehen werden, die dem Gesetz Folge zu leisten haben. Forschungsbefunde legen jedoch nahe, dass es positive Effekte auf die Steuermoral hat, wenn man Steuerpflichtigen auf gleicher Augenhöhe begegnet (Horizonal Monitoring) und Fairness im Umgang miteinander die Basis bildet. Ziel des Projekts "Horizontal Monitoring zur Erhöhung der Steuer-Compliance" (Projektverantwortlicher an der Universität Wien: Erich Kirchler, Fakultät für Psychologie) war es, die Pilotphase des Horizontal Monitoring in Österreich zu begleiten. Weiterlesen

Foto: Pixabay

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Ethische Fragen in der Reproduktionsmedizin

Im Bereich der Reproduktionsmedizin gibt es in Europa unterschiedliche gesellschaftliche Diskurslagen – beeinflusst durch die verschiedenen sozialen, kulturellen, politischen und rechtlichen Kontexte der Europäischen Staaten. Ziel des Projekts „Orientierungshilfe zu ethischen Fragen der Reproduktionsmedizin“ (Projektverantwortlicher an der Universität Wien: Ulrich Körtner, Evangelisch-Theologische Fakultät) ist es, den Mitgliedskirchen der Gemeinschaft evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) ein Instrument zur Verfügung zu stellen, mit Hilfe dessen sie, auf Basis theologischer und ethischer Grundlagen, Urteile zu ethischen Fragen in der Reproduktionsmedizin entwickeln können. Weiterlesen

Foto: Kinderbüro Universität Wien / Barbara Mair

Foto: Kinderbüro Universität Wien / Barbara Mair

Universität spielerisch erleben

Das Kinderbüro Universität Wien organisiert "Wissenschaftsbegeisterungs-projekte" für Kinder. Im Rahmen der alljährlichen KinderuniWien stehen die Türen der Universität zwei Wochen lang über 4.000 Kindern im Alter von 7 bis 12 Jahren offen. Wissenschaftsvermittlung findet aber auch außerhalb der Universität statt. Im Rahmen von Kinderuni on Tour treffen Kinder im öffentlichen Raum, zum Beispiel im Park, auf Wissenschaft. Ziel der KinderuniAktivitäten (Projektverantwortliche an der Universität Wien: Karoline Iber, Kinderbüro Universität Wien) ist es, Kindern auf spielerische Weise die Begegnung mit Wissenschaft und den Personen, die dahinter stehen, zu ermöglichen. Dabei sollen insbesondere Kinder angesprochen werden, die sonst wenig Zugang zu Universität und Wissenschaft haben. Weiterlesen

Foto: Pixabay

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Sportwissenschaft goes Olympia!

Der österreichische Segelverband war unter den Sommersportverbänden mit den besten Medaillenchancen für die Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio. Ziel des Projekts „Optimierung von Entscheidungsprozessen im Segelsport“ (Projektverantwortlicher an der Universität Wien: Björn Krenn, Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport) war es, basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen der Sportpsychologie, ein Trainingstool für die optimale Vorbereitung des österreichischen Nationalteams auf Olympia 2016 zu entwickeln. Weiterlesen

Foto: Universität Wien / Franz Pfluegl

Foto: Universität Wien / Franz Pfluegl

Sozialpolitik im gesellschaftlichen Wandel

Globalisierung und Alterung in den Sozialsystemen sind langfristige gesellschaftliche Herausforderungen. Ziel des Klammerprojekts „Sozialpolitik im gesellschaftlichen Wandel“ (Projektverantwortlicher an der Universität Wien: Wolfgang Mazal, Rechtswissenschaftliche Fakultät) ist die interdisziplinäre Entwicklung und Erforschung von Ansätzen zur Bewältigung der Folgen von Globalisierung und Alterung aus einer internationalen und interdisziplinären Perspektive. Um der Komplexität dieser Herausforderungen gerecht zu werden, integriert das Projekt Aktivitäten aus den Bereichen Arbeits- und Sozialrecht, Familienforschung, vergleichende Sozialpolitik und Medizinrecht. Um die Anwendbarkeit der Forschungsergebnisse in der Praxis kritisch zu beleuchten, sind in alle Aktivitäten immer auch Personen aus der Praxis eingebunden, wie politische Stakeholder, Mitglieder und Angestellte von Wirtschaftsunternehmen, NGOs, Kammern und Sozialversicherungen, RichterInnen sowie Angehörige von Bundesverwaltung und Landesverwaltungen. Weiterlesen

Foto: Universität Wien

Foto: Universität Wien

Diskriminierung und Emanzipationspotenziale im Recht

Ausgelöst durch neue Herausforderungen wie das Bundes-Gleichbehandlungsgesetz 1993 oder die aus dem EU-Beitritt 1995 resultierende Aufgabe, das Österreichische Recht gemäß den höheren europarechtlichen Standards der Geschlechtergleichstellung zu verändern, hat sich eine immer intensivere Auseinandersetzung mit dem Geschlechterbegriff in Recht und Rechtswissenschaft ergeben. Ziel des Klammerprojekts „Komplexes Verständnis von Geschlecht im Recht“ (Projektverantwortliche an der Universität Wien: Elisabeth Holzleithner, Rechtswissenschaftliche Fakultät) ist es, eine Kultur der Geschlechtervielfalt (mit) zu entwickeln – bei Studierenden und PraktikerInnen im Bereich der Rechtswissenschaft sowie in der breiten Öffentlichkeit. Dies geschieht anhand von  Lehrveranstaltungen, Workshops und Tagungen, aber auch über die Erstellung von Expertisen, z.B. für den Antisexismus-Beirat des Österreichischen Werberates. Weiterlesen

Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio

Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio

Globalen Wandel verstehen, effizienter Abwasser reinigen und Felder düngen

Der Mensch greift massiv in den globalen Kreislauf der Stickstoffverbindungen auf der Erde ein und dies hat bereits zu einem deutlichen Überschreiten der Belastungsgrenze unseres Planeten geführt. Der Veränderung des globalen Stickstoffkreislaufs ist somit ein wesentlicher Teil des globalen Wandels. Die Nitrifikation – eine durch Mikroorganismen katalysierte Umsetzung – spielt eine Schlüsselrolle im Stickstoffkreislauf von Ökosystemen, und hat wesentliche Folgen für die Stickstoffdüngung in der Landwirtschaft oder die Effizienz der Abwasserreinigung. Ziel des Klammerprojekts „Mikroorganismen und der globale Stickstoffkreislauf – Schwerpunkt Nitrifikationsforschung“ (Projektverantwortliche an der Universität Wien: Michael Wagner & Holger Daims, Forschungsverbund Chemistry meets Microbiology, Department Mikrobiologie und Ökosystemforschung) ist es, die Mikrobiologie zu verstehen, die für die Umsetzung von Stickstoffverbindungen auf unserer Erde eine Rolle spielt sowie Ideen in die Praxis zu transferieren, wie dieses Wissen angewendet werden kann. Weiterlesen

Foto: pixabay

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Was hat Migration mit dem Klimawandel zu tun?

Migrationsbewegungen haben bedeutsame Auswirkungen auf ländliche Gebiete und die dortige Landwirtschaft. Einerseits wandern Arbeitskräfte ab, andererseits gibt es über translokale Netzwerke einen Rücktransfer von Knowhow, Ideen, Innovationen oder auch monetären Mitteln. Ziel des Projekts "Resilienz durch Translokalität" (Projektverantwortlicher an der Universität Wien: Patrick Sakdapolrak, Fakultät für Geowissenschaften) ist es zu analysieren, wie Wanderungsbewegungen die Herkunftsgesellschaften in Bezug auf die Anpassung an den Klimawandel verändern. Als Fallbeispiel wurden ländliche Gebiete in Thailand mit starken Binnen- und Außenwanderungsbewegungen gewählt. Aufbauend auf den gewonnenen Erkenntnissen wurde ein Toolkit für PraktikerInnen und EntscheidungsträgerInnen entwickelt, das dazu beitragen soll die Resilienz gegenüber Klimarisiken in vulnerablen Communities zu stärken. Weiterlesen

Lehrkräfte lernen "Lebenslanges Lernen" lehren

Wissenschaftliche Befunde zeigen, dass Lernmotivation und Interesse bei SchülerInnen im Laufe der Schulzeit sinken. Gleichzeitig ist die Förderung von Lebenslangem Lernen (LLL) ein zentrales Ziel schulischer Bildung. Ziel des Projekts "Trainingsprogramm zum Aufbau von LehrerInnen-Kompetenzen" (TALK) war es, Lehrkräfte der Sekundarstufe dahingehend weiterzubilden, dass sie die Förderung von Kompetenzen zum LLL wie Lernmotivation und Selbstregulation systematisch in ihren Unterricht integrieren (Projektverantwortliche an der Universität Wien: Barbara Schober, Fakultät für Psychologie). TALK ist neben einem Individualtraining für Lehrkräfte gleichzeitig auch ein Schulentwicklungsprogramm. Weiterlesen