Foto: Universität Wien / derknopfdruecker.com

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Entwicklung von innovativen Polymermaterialien

In Anbetracht der schwindenden primären Ölquellen, die es erfordern Öl und Gas aus schwerer zugänglichen Reservoirs zu produzieren, sind Weiterentwicklungen von Materialien (wie Polymeren), die es erlauben, aus einer Ölquelle möglichst viel Öl zu fördern, höchst relevant. Ziel des Klammerprojekts "Polymermaterialien" (Projektverantwortlicher an der Universität Wien: Alexander Bismarck, Fakultät für Chemie) ist die Entwicklung von Polymeren, um die Ölförderung unter schwierigen Rahmenbedingungen (wie hohe Temperaturen oder hoher Druck) zu optimieren. Weiterlesen

 

 

Foto: pixabay

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Optimale Lösungen für komplexe Probleme

Das Unternehmen DAGOPT Optimal Technologies GmbH wurde 2011 von den Mathematikern Hermann Schichl und Ferenc Domes mit dem Ziel gegründet, Kooperationen zwischen Wissenschaft und Industrie zu ermöglichen bzw. zu erleichtern und universitäres Wissen auf reale Herausforderungen und Probleme anzuwenden. Aufbauend auf der wissenschaftlichen Expertise der UniversitätsmitarbeiterInnen ist es das Geschäftsfeld der Firma, komplexe Problemstellungen/Prozesse mittels mathematischer Modellierung zu optimieren (von der Optimierung der Energieerzeugung in Kraftwerksparks, über Rohmaterialeinkauf, Investitions- und Standortentscheidungen, bis hin zur Planung von Straßen- oder Kanalsystemen). Weiterlesen

Hochpräzise Spiegel von CMS mit einem Durchmesser von etwa einem Zentimeter. (Foto: Crystalline Mirror Solutions GmbH)

Hochpräzise Spiegel von CMS mit einem Durchmesser von etwa einem Zentimeter. (Foto: Crystalline Mirror Solutions GmbH)

Kristalline Superspiegel

Ein Beispiel, wie aus der Grundlagenforschung technologische Innovationen entstehen können, sind kristalline Hochleistungs-Spiegel, die im Zuge von Experimenten im Bereich grundlegender Fragen der Quanten-Optomechanik im Jahr 2008 an der Universität Wien entwickelt wurden. Mit der Gründung des Spin-offs Crystalline Mirror Solutions (CMS) im Jahr 2012 durch Markus Aspelmeyer und Garrett Cole (Universität Wien, Fakultät für Physik) war es möglich, diese Technologie erfolgreich von der Universität in die Industrie zu transferieren. Im Prozess der weiteren Entwicklung der Technologie entstanden auch neue Forschungsfragen für die Quantenforschung an der Universität Wien. Diese werden unter anderem im Rahmen eines Christian-Doppler-Labors, das im Januar 2017 an der Fakultät für Physik gestartet wurde und von CMS mitfinanziert wird, bearbeitet.  Weiterlesen

Foto: Pixabay

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Bioaktive Aromastoffe - Riechen nicht nur gut, sondern wirken auch!

Der österreichische Adipositasreport zeigt auf, dass mehr als ein Drittel der ÖsterreicherInnen übergewichtig oder adipös sind. Aromastoffe haben einen potentiellen Einfluss auf das Intervall zwischen den Mahlzeiten und somit auf eine erhöhte Nahrungsaufnahme als zentralen Risikofaktor für Adipositas. Ziel des Christian Doppler Labors für Bioaktive Aromastoffe (Projektverantwortliche an der Universität Wien: Veronika Somoza, Fakultät für Chemie) ist die Identifizierung der Wirkungen von Aromastoffen auf den menschlichen Organismus, die über die Vermittlung von Geruch und Geschmack hinausgehen. Der Fokus liegt dabei auf Aromastoffen, die eine Wirkung auf Mechanismen der Regulation der Nahrungsaufnahme haben. Weiterlesen