Foto: Flickr / Inspire Kelly

Foto: Flickr / Inspire Kelly

Apps helfen schwerkranken Kindern

Kinder mit einer Erkrankung des Immunsystems haben in der Erholungsphase nach Entlassung aus dem Spital ein hohes Risiko für Komplikationen. Daher ist die regelmäßige Kommunikation bestimmter körperlicher Parameter (Fieber, Schmerzen, Flüssigkeitsaufnahme etc.) an die behandelnden ÄrztInnen von hoher Bedeutung, um Krisen während der risikoreichen Erholungsphase schneller erkennen zu können. Der Schwerpunkt des Projekts INTERACCT (Projektverantwortlicher an der Universität Wien: Helmut Hlavacs, Fakultät für Informatik) lag auf der Verbesserung dieser Kommunikation mittels einer App, die an die Weitergabe der Daten erinnert und mit Videospielen motiviert. Weiterlesen

Foto: Helene Souza / pixelio.de

Foto: Helene Souza / pixelio.de

Kinder und Jugendliche als pflegende Angehörige

Der Situation pflegender Kinder und Jugendlicher in Österreich ist bisher noch wenig Aufmerksamkeit geschenkt worden. Ziel des Projekts "Young Carers" (Projektverantwortliche an der Universität Wien: Hanna Mayer & Martin Nagl-Cupal, Fakultät für Sozialwissenschaften) war es, in einem ersten Schritt Einsicht in die Situation pflegender Kinder und Jugendlicher in Österreich zu gewinnen. In weiteren Phasen des Projekts werden Unterstützungsmaßnahmen für diese Gruppe entwickelt, in einer Pilotstudie getestet und evaluiert. Weiterlesen

Grenzen und Möglichkeiten von Mehrsprachigkeit

In der Lehrveranstaltung „Grenzen und Möglichkeiten von Mehrsprachigkeit“ (Projektverantwortliche an der Universität Wien: Eva Vetter, Zentrum für LehrerInnenbildung) entwickeln Studierende aller Lehramtsfächer Kompetenzen im Bereich der Mehrsprachigkeit. Das Ziel liegt in der Unterstützung von Kindern und Jugendlichen bei der Aneignung der Bildungssprache Deutsch im Kontext individueller und gesellschaftlicher Mehrsprachigkeit. Begleitend zur Lehrveranstaltung entwickeln die Studierenden Bildungsangebote für geflüchtete Kinder und Jugendliche oder unterstützen diese bei Hausübungen oder in der Prüfungsvorbereitung. Die Angebote der Studierenden werden insbesondere im UniClub (organisiert vom Kinderbüro der Universität Wien) von den Studierenden umgesetzt. Weiterlesen

Foto: Holger Daims

Foto: Holger Daims

Mithilfe unserer Gene Krankheitserreger besser verstehen

Die genombasierte Diagnostik ist eine völlig neue Art der Diagnosestellung in der Medizin, die deutlich schneller geht als bisherige Methoden. Ziel des Klammerprojekts „Genombasierte Diagnostik von Krankheitserregern“ (Projektverantwortlicher an der Universität Wien: Thomas Rattei, Fakultät für Lebenswissenschaften) ist es, Krankheitserreger so zu verstehen, dass sie frühzeitig erkannt werden können. Die Behandlung von Erkrankungen/ Infektionen soll wissens- und modellbasiert – und nicht nur empirisch – durchgeführt werden, um im Sinne der Präzisions- bzw. individuellen Medizin das optimale Ergebnis für die jeweiligen Patientinnen und Patienten zu erzielen. Weiterlesen

Foto: Pixabay / bykst

Foto: Pixabay / bykst

Interreligiöser Dialog im Kontext von Flucht und Migration

Die aktuelle Flüchtlingskrise stellt Europa vor einen Epochenwandel – herausfordernd ist nicht nur das Zusammenleben mit kulturell und religiös verschiedenen Menschen, die derzeit nach Österreich und in andere Länder Europas kommen, sondern auch die Vielzahl und Komplexität der Fluchtursachen. Ziel des Projekts „Leben und Lernen von und mit Flüchtlingen“ (Projektverantwortliche an der Universität Wien: Regina Polak & Andrea Lehner-Hartmann, Katholisch-Theologische Fakultät) ist es, Erfahrungen im Zusammenleben mit und in der Unterstützung von Flüchtlingen zu dokumentieren, im universitären Raum zu reflektieren und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Im Fokus stehen dabei religiöse Gemeinschaften, die Schule und der interreligiöse Dialog. Weiterlesen

Foto: Suzanne M.Day

Foto: Suzanne M.Day

Verbesserung der Gesprächsqualität im Gesundheitsbereich

Die Qualität der Kommunikation von ÄrztInnen und anderen Gesundheitsanbietern mit PatientInnen ist einer der Schlüssel zur Erhöhung der Gesundheitskompetenz sowie letztendlich der Gesundheit der Bevölkerung. Dies wird jedoch bei der Behandlung von Krankheiten und der Erhaltung der Gesundheit noch ungenügend berücksichtigt, obwohl zahlreiche Befunde klar darauf hinweisen. Ziel der langjährigen Forschung zur Verbesserung der Gesprächsqualität im Gesundheitsbereich (Projektverantwortliche an der Universität Wien: Ruth Wodak & Florian Menz, Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät) ist es, Einflussfaktoren auf die Kommunikationsqualität in verschiedensten Kontexten zu erfassen und forschungsbasierte Maßnahmen zur Verbesserung zu entwickeln. Weiterlesen

Mathematik macht Freu(n)de

Viele Schülerinnen und Schüler haben Schwierigkeiten, die an sie gestellten curricularen Herausforderungen im Fach Mathematik zu bewältigen. Das Projekt „Mathematik macht Freu(n)de“ (Projektverantwortlicher an der Universität Wien: Michael Eichmair, Fakultät für Mathematik) geht der Frage nach, wie eine Fachdidaktik gestaltet werden kann, um positiven Einfluss auf das gesellschaftliche Vorurteil zu nehmen, Mathematik sei ein „Angstfach“. Im Zentrum des Projekts steht die Vertiefung der Ausbildung von Lehramtsstudierenden der Mathematik durch Angebote alternativer Förderformate für SchülerInnen mit Lernschwierigkeiten im Unterrichtsfach Mathematik. Weiterlesen

Foto: Wikimedia / Bjoertevedt

Foto: Wikimedia / Bjoertevedt

Demokratie und Menschenrechte im Zeichen der globalen Krise

Das Verfassungsgericht, die Menschenrechtskommission und andere sog. „politisch neutrale“ Verfassungsorgane in Thailand werden zunehmend von Machthabern genutzt, um autoritäres Vorgehen zu legitimieren. Im Projekt „Der Verfassungsprozess in Thailand aus der Perspektive sozialer Bewegungen“ wurden Strategien dreier AktivistInnen-Gruppierungen in Thailand, im Umgang mit dieser seit 2006 andauernden politischen Krise, erfasst (Projektverantwortlicher an der Universität Wien: Wolfram Schaffar, Institut für Internationale Entwicklung). Diese Erkenntnisse werden u.a. dazu genutzt, (internationale) Studierende und AkteurInnen der Entwicklungszusammenarbeit dahingehend auszubilden, dass sie politische Prozesse einschätzen und analysieren sowie Strategien zur Förderung von Demokratie und Menschenrechten entwickeln können. Weiterlesen

Foto: Anne Garti / pixelio.de

Foto: Anne Garti / pixelio.de

Gemeinsam gegen Gewalt

Vor dem Hintergrund, dass in Österreich die Gewaltraten bei Schülerinnen und Schülern im Vergleich zu anderen Ländern sehr hoch sind, wurde vom Bildungsministerium der Auftrag erteilt, eine nationale Strategie zur Gewaltprävention zu entwickeln, die in der Folge auch umgesetzt wurde (Projektverantwortliche an der Universität Wien: Christiane Spiel, Fakultät für Psychologie). Die nationale Strategie verfolgte drei Metaziele primär für SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern aber letztendlich für die Gesamtgesellschaft: (1) Erhöhte Wahrnehmung und Wissen über Gewalt, (2) Erhöhung von sozialen Kompetenzen und Strategien, um mit Gewalt umzugehen, und (3) Erhöhung von Verantwortlichkeit und Zivilcourage, um das Wissen auch umzusetzen. Weiterlesen